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  Zentrum für Umweltgeschichte  
  Events        
           
 

26. Minisymposium des Zentrums für Umweltgeschichte

Historische Ökologie - ein neuer inter- und transdisziplinärer Forschungsansatz

Vortrag: PD Dr. Matthias Bürgi
Land Use History, Eidg. Forschungsanstalt WSL, Birmensdorf, Schweiz

Place / Ort: IFF, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien, 6. Stock, Seminarraum 6
Time / Zeit: Dienstag, 9. Dezember 2008, 18:30 - 20:00 Uhr

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25. Minisymposium des Zentrums für Umweltgeschichte / IFF - Lecture

Marine Environmental History

Vortrag: René Taudal Poulsen, PhD
Assistant Professor in Maritime History, University of Southern Denmark, Esbjerg, Dänemark

Place / Ort: IFF, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien, 6. Stock, Seminarraum 6
Time / Zeit: Donnerstag, 6. November 2008, 19:00 - 21:00 Uhr (Bitte beachten Sie den späteren Beginn!)

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24. Minisymposium des Zentrums für Umweltgeschichte

Energy and the Environment in early modern northern Europe

Vortrag: Prof.Dr. Richard Unger
University of British Columbia, Vancouver, Canada

Place / Ort: Universität Wien - Institut für Geschichte, HS 45, Dr.- Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien (Achtung anderer Ort!)
Time / Zeit: Mittwoch, 29. Oktober 2008, 18:00 - 20:00 Uhr

In Kooperation mit dem Institut für Geschichte der Universität Wien

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23. Minisymposium des Zentrums für Umweltgeschichte

Ansichtenforschung und Umweltgeschichte

Vortrag: Dr. Ralph Andraschek-Holzer
Niederösterreichische Landesbibliothek

Place / Ort: IFF, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien, 4. Stock, Seminarraum 4c
Time / Zeit: Donnerstag, 19. Juni 2008, 18:00 - 20:00 Uhr

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22. Minisymposium des Zentrums für Umweltgeschichte

Laune der Natur oder Hexerei? Zur Wahrnehmung, Deutung und Bewältigung von Unwettern im Alpenraum (15./16. Jahrhundert)

Vortrag: Ao.Univ-Prof. Mag. Dr. Christian Rohr M.A.S.
Interdisziplinäres Zentrum für Mittelalterstudien, Universität Salzburg.

Place / Ort: IFF, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien, 4. Stock, Seminarraum 4c
Time / Zeit: Donnerstag, 15. Mai 2008, 18:00 - 20:00 Uhr

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21. Minisymposium des Zentrums für Umweltgeschichte

Von Langzeitfolgen & Nebenwirkungen: Lernen aus der Umweltgeschichte?

Vortrag: Univ.-Prof. Ing. Dr.phil. Verena Winiwarter
Institut für Soziale Ökologie, Zentrum für Umweltgeschichte, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Place / Ort: IFF, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien, 4. Stock, Seminarraum 4c.
Time / Zeit: Donnerstag, 06. März 2008, 18:00 - 20:00 Uhr

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20. Minisymposium des Zentrums für Umweltgeschichte

Schreiben und Schweigen über Natur. Vom umweltgeschichtlichen Quellenwert historisch-topographischer Literatur der Frühen Neuzeit

Vortrag: Dr. Martin Knoll
Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Neuere Geschichte/Schwerpunkt Stadt- und Umweltgeschichte, Technische Universität Darmstadt.

Place / Ort: Universität Wien - Insitut für Geschichte, HS 45 (Achtung anderer Ort!)
Time / Zeit: Mittwoch, 23. Jänner 2008, 18:00 - 20:00 Uhr

In Kooperation mit dem Institut für Geschichte der Universität Wien.

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Tagung "Wenn sich alle in der Natur erholen, wo erholt sich dann die Natur?"
Naturschutz, Freizeitnutzung, Erholungsvorsorge und Sport - gestern, heute, morgen.

Place/Ort: Königswinter
Time/Zeit: 5. - 6. 11. 2008

Deadline: 31. 10. 2008

Naturschutz steht nicht erst seit heute vor dem Problem, dass der Nutzungsdruck auf Natur stetig zunimmt. Naherholung Suchende, Touristinnen und Touristen sowie Sport Treibende erhoben und erheben Anspruch auf Natur und Landschaft. Am Beispiel dieser Konfliktfelder soll der grundsätzlichen Frage nachgegangen werden, wie sich die verschiedenen Akteure des Naturschutzes gegenüber der Frage nach der sozialen Teilhabe an Natur verhielten und verhalten: Hat Naturschutz die Aufgabe, Natur v o r den Menschen oder Natur f ü r die Menschen zu schützen?

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International Conference "Forests and Landscapes" - Call for Contributions

Place/Ort: Besançon, France
Time/Zeit: 16.- 18. 9. 2009

Proposals may be sent to the organizing committee before September 15, 2008.

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Internationales Symposium "Staat, Bergbau und Bergakademie. Montanexperten im 18. und frühen 19. Jahrhundert" - Call for papers

Place/Ort: TU Bergakademie Freiberg, Sachsen
Time/Zeit: 20. - 22. 2. 2009


Deadline Call for Papers: 31.10.2008

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"Niederösterreich im 20. Jahrhundert"

Politik - Wirtschaft- Kultur. 28. Symposion des NÖ Instituts für Landeskunde.

Place/Ort: Stadtmuseum Klosterneuburg
Time/Zeit: 30.6. - 2.7.2008

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"Die Natur ist überall bey uns" - Mensch und Natur in der Frühen Neuzeit

Place/Ort: Landgut Castelen, Schweiz
Time/Zeit: 28. - 30.8.2008
Deadline Call for Papers: 15.12.2007

Forschende, die sich in ihren Projekten mit dem Bild, dem alltäglichen Naturerleben und dem Umgang mit der Natur in der Frühen Neuzeit befassen, sind herzlich eingeladen, zu dieser zwischen Mentalitäts-,Umwelt-, Wissenschafts- und Emotionengeschichte angesiedelten Tagung beizutragen.

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Kulturen - Umwelten - Geschichten

Place/Ort: Urania Wien, Dachsaal
Time/Zeit: 17. April 2008, 17:00 Uhr

Präsentationsabend der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien

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Tagung "Wenn sich alle in der Natur erholen, wo erholt sich dann die Natur?"
Naturschutz, Freizeitnutzung, Erholungsvorsorge und Sport - gestern, heute, morgen.


Naturschutz steht nicht erst seit heute vor dem Problem, dass der Nutzungsdruck auf Natur stetig zunimmt. Naherholung Suchende, Touristinnen und Touristen sowie Sport Treibende erhoben und erheben Anspruch auf Natur und Landschaft. Am Beispiel dieser Konfliktfelder soll der grundsätzlichen Frage nachgegangen werden, wie sich die verschiedenen Akteure des Naturschutzes gegenüber der Frage nach der sozialen Teilhabe an Natur verhielten und verhalten: Hat Naturschutz die Aufgabe, Natur v o r den Menschen oder Natur f ü r die Menschen zu schützen?

Es zeigt sich bei der Entwicklung von Lösungsstrategien sehr schnell, dass sowohl Schützende als auch Nutzende durch historisch gewachsene stabile Wahrnehmungs-, Denk- und Verhaltensmuster geprägt sind, die durch Sozialisation und Tradierung erworben wurden und die oft Konfliktlösungen erschweren. Die historische Genese von Mentalitäten soll im Rahmen der Tagung aufgezeigt werden. Das Symposium ist dezidiert interdisziplinär ausgerichtet; neben Historikerinnen und Historikern und empirischen Kulturwissenschaftlern werden auch Vertreterinnen und Vertreter der Germanistik, der Landschaftsökologie und Planungswissenschaften, aber auch der Psychologie referieren.

Place / Ort: Königswinter
Time / Zeit: 5. - 6. 11. 2008

Deadline: 31. 10. 2008

Nähere Informationen

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International Conference "Forests and Landscapes" - Call for Contributions

The role of forest landscape in the birth of a landscape conscience makes it a major issue of social demand. The concept of landscape is closely linked to woodlands; through the discovery of the aesthetic and hygienist values of these so-called natural spaces, was born the idea that a harmonious visual ensemble can be perceived and protected.
Nowadays, the situation is more complex, and new social practices like peri-urban leisure activities put additional pressure on forest landscape management. This increasing value will be explored during the conference.

Place / Ort: Besançon, France
Time / Zeit: September 16 - 18, 2009

Details.PDF

Proposals in English or French may be sent to the organizing committee before September 15, 2008.

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Internationales Symposium "Staat, Bergbau und Bergakademie. Montanexperten im 18. und frühen 19. Jahrhundert" - Call for papers

Für die Geschichte des mitteleuropäischen Bergbaus stellt das 18. und frühe 19. Jahrhundert eine der zentralen Epochen dar. Nicht nur, dass sich in dieser Zeit das ökonomische Interesse des absolutistischen Staates mit Maßnahmen der Verwaltungsreform verbindet, es finden auch maßgebliche Neuordnungen innerhalb des Wissenschaftssystemes statt. Das Zusammenwirken dieser Faktoren führt u.a. zu einem neuen Hochschultypus, der Bergakademie. An ihr werden wissenschaftlich-technische Experten als neue Funktionselite ausgebildet. Die Herausbildung und Etablierung dieses Expertentypus´ vor dem Hintergurnd der wissenschaftlichen, institutionellen, wirtschaftlichen und bürokratischen Neuordnungen der Zeit bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts bildet den thematischen Rahmen der Tagung "Staat, Bergbau und Bergakademie".

Place / Ort: TU Bergakademie Freiberg
Time / Zeit: Freitag 20. Februar - Sonntag 22. Februar 2009

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Ein Abstract des geplanten Referats (max. 2 Seiten) ist bis zum 31. Oktober 2008 einzusenden.

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"Niederösterreich im 20. Jahrhundert"

lautet der Titel des diesjährigen Symposiums des NÖ Instituts für Landeskunde. Direkt anknüpfend an ein kurz vor dem Abschluss stehendes gleichnamiges Buchprojekt des NÖ Landesarchivs wird sich je ein Tag Politik, Wirtschaft und Kultur im "kurzen 20. Jahrhundert" in Niederösterreich widmen.
Als Referentinnen und Referenten wurden Wissenschafter/-innen aus den Disziplinen Geschichte, Soziologie, Ethnologie, Politologie, Publizistik, Architektur und Ökologie geladen.

Place / Ort: Stadtmuseum Klosterneuburg
Time / Zeit: Montag 30. Juni - Mittwoch 2. Juli 2008

Detailprogramm.PDF

Anmeldungen zum Symposium nimmt Frau Amalia Gföllner (Tel.: 02742/9005/16255; E-Mail: post.k2institut@noel.gv.at) gerne entgegen.

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"Die Natur ist überall bey uns" - Mensch und Natur in der Frühen Neuzeit

Veranstalter: Dr. Aline Steinbrecher (Uni Zürich), Dr. Sophie Ruppel (Uni Basel)

Place/Ort: Landgut Castelen, Schweiz
Time/Zeit: 28. - 30.8.2008
Deadline Call for Papers: 15.12.2007

"Die Natur ist überall bey uns. Sie empfängt uns bey unserm Eintritte in die Welt, und sie begleitet uns bis zum Ausgange aus derselben. Sollten wir uns wohl der Betretung dieses großen Schauplatzes der prächtigsten Werke und Begebenheiten der Natur nur einen Augenblick für würdig schätzen können, wenn wir nicht einmal zu wissen verlangen, wo wir sind und was wir empfinden? (...) Durch nichts werden die Augen der Sterblichen so sehr geöffnet, als durch die Betrachtung der Natur."

So schreibt Christlob Mylius 1747 in seiner Zeitschrift "Der Naturforscher", in der er seinem Leserkreis die "Wunder der Schöpfung" näherbringen und erläutern will. Mit der Vorstellung der Allgegenwart der Natur beschreibt er einen Naturbegriff, der auf ein Lebensgefühl verweist, das den Menschen inmitten dieser, das menschliche Erdenleben bestimmenden, Schöpfung ansiedelt.

Naturerlebnis, Naturwahrnehmung, Vorstellungen von der Natur und ihren Elementen sowie der Umgang mit der Natur sind in weiten Teilen kulturell geprägt und variieren von Epoche zu Epoche. Wie der Mensch sich der Natur nähert, sie sich aneignet, sie erfährt, nutzt oder auch Naturtheorien entwirft, ist von Traditionen, kollektiven Vorstellungsgehalten, also kulturellen Prädispositionen, geprägt. In diesem Sinne lässt sich das Naturerleben oder der Umgang mit der Natur nicht zuletzt auch als Spiegel der jeweiligen Kultur beschreiben.

Unter dem Tagungsthema "Mensch und Natur in der Frühen Neuzeit" sollen Naturvorstellungen und -wahrnehmungen sowie Verhaltensweisen frühneuzeitlicher Menschen gegenüber der sie alltäglich umgebenden Natur in den Blick genommen werden. Der Mensch der Frühen Neuzeit sah in der Natur - in Tieren, Pflanzen, Wind und Wetter – vielfach ein handelndes Gegenüber, das in allen seinen Gaben und Widrigkeiten immer auch verbunden war mit dem göttlichen Gegenüber, mit dem in der Natur waltenden, ewigen, guten, aber auch strafenden Schöpfergott. Mit der Objektivierung der Natur, der beginnenden Naturbeobachtung und Naturerforschung setzt jedoch gerade in der Frühen Neuzeit ein Wandlungsprozess ein, der die Moderne und ihren Umgang mit der Natur massgeblich bestimmt hat.

So können Fremdheit, Brüche und Kontinuitäten in den Bildern von der Natur und im Umgang mit ihr ebenso behandelt werden, wie grössere Linien des Wandels. Der Wandel des Bildes von der Natur geht dabei auch Hand in Hand mit dem Wandel des Bildes vom Menschen und seiner Situierung in der Natur. Die Modifikationen und Ablösungen des theologisch-anthropozentrischen Weltbildes durch moderne naturwissenschaftliche Sichtweisen erfassen die gesamte Vorstellung der Ordnung von Mensch, Tier und dem Lebensraum Erde. Dabei sind in dieser Epoche über lange Strecken sehr verschiedene Sichtweisen und Strömungen nebeneinander anzutreffen. Alte Ordnungsvorstellungen konkurrieren mit neuen; Fragen nach der Beziehung des Menschen zur Natur tauchen auf und werden auf die verschiedensten Weisen beantwortet.

Inwiefern sich die Positionierungen des Menschen gegenüber der Natur – und deren Wandel - in den historischen Quellen antreffen lassen, wie sie sich im konkreten, alltäglichen Umgang des Menschen mit Tieren, Rohstoffen, Elementen darstellen, soll untersucht werden. Kollektive Mentalitäten können hier ebenso aufschlussreich sein wie etwa individuelle Zugangsweisen. Inwieweit dabei die gängige These der Emotionalisierung des Zugangs zur Natur im 18. Jahrhundert tragfähig bleibt, ist offen.

Forschende, die sich in ihren Projekten mit dem Bild, dem alltäglichen Naturerleben und dem Umgang mit der Natur in der Frühen Neuzeit befassen, sind herzlich eingeladen, zu dieser zwischen Mentalitäts-,Umwelt-, Wissenschafts- und Emotionengeschichte angesiedelten Tagung beizutragen.

Weitere Auskünfte erteilen die Veranstalterinnen unter:
aline.steinbrecher@access.unizh.ch
sophie.ruppel@unibas.ch


URL zur Zitation dieses Beitrages


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Kulturen - Umwelten - Geschichten


Die Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien lädt zum Präsentationsabend, der unter dem Motto "Kulturen - Umwelten - Geschichten" steht.

Place / Ort: Urania Wien, Dachsaal
Time / Zeit: Donnerstag, 17. April 2008, 17:00 Uhr

Detailprogramm.PDF

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26. Minisymposium des Zentrums für Umweltgeschichte

Historische Ökologie - ein neuer inter- und transdisziplinärer Forschungsansatz

Vortrag: PD Dr. Matthias Bürgi
Land Use History, Eidg. Forschungsanstalt WSL, Birmensdorf, Schweiz
matthias.buergi@wsl.ch

Die Historische Ökologie befasst sich mit der historischen Entwicklung von Ökosystemen und Landschaften unter dem Einfluss natürlicher und anthropogener Faktoren. In der Interpretation des Vortragenden umfasst sie die Aspekte

  • Sicherung und Dokumentation des kulturellen Erbes zu Landschaften und Ökosystemen
  • Analyse von Landschaften und Ökosystemen, die durch menschliche Einflüsse geprägt worden sind
  • Beratung und Unterstützung der Praxis in Fragen des Ökosystem- und Landschafts-Managements
    Um diesen Anspruch einlösen zu können, benötigt die Historische Ökologie möglichst genaue Angaben zu den relevanten menschlichen Tätigkeiten. Sie pflegt daher intensive Kontakte mit der Wald- und Forstgeschichte, der Umweltgeschichte und der Agrargeschichte.
    Im Vortrag werden die drei Aspekte der Historischen Ökologie anhand von Beispielen aus laufenden Projekten der Gruppe Landnutzungsgeschichte der WSL illustriert. Die Beispiele behandeln die systematische Sicherung des traditionellen Wissens um aufgegebene Waldnutzungsformen mittels Oral History Interviews im schweizerischen Alpenraum, die Analyse der Veränderungen landschaftlicher "Goods and Services" im Zuge mehrhundertjähriger Meliorationsbemühungen im Limpachtal (Kanton Bern) und die experimentelle Wiedereinführung der Streunutzung in Zusammenarbeit mit dem Forstdienst des Kantons Zürich.

    Place / Ort: IFF, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien, 6. Stock, Seminarraum 6
    Time / Zeit: Dienstag, 9. Dezember 2008, 18:30 - 20:00 Uhr

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  • 25. Minisymposium des Zentrums für Umweltgeschichte / IFF - Lecture

    Marine Environmental History

    Vortrag: René Taudal Poulsen, PhD
    Assisant Professor in Maritime History, University of Southern Denmark, Esbjerg, Dänemark

    This presentation will introduce the emerging field of marine environmental history, which combines maritime history and fisheries science in new ways in order