Helmut Haberl
Kolonisierung von Natur
 

Immer stärker greifen Gesellschaften in Lebensprozesse ein, um sich natürliche Systeme nutzbar zu machen. Während so die Möglichkeiten zur technischen Beherrschung der Natur zunehmen, werden die Folgeprobleme immer augenfälliger. Entgleitet uns die Herrschaft über die Natur umso mehr, je mehr wir uns ihrer sicher zu sein glauben?

Das bisher anschaulichste Symbol für die technische Beherrschbarkeit der Natur trägt ein dichtes Fell und hat einen Namen: Dolly. Ein harmloses schottisches Schaf, und doch erregte es weltweites Aufsehen. Dolly wurde geklont, ist also ein künstlich hergestellter eineiiger Zwilling. Mit der Bekanntgabe des erfolgreichen Experiments wurde ein Schlaglicht auf jene Perspektiven geworfen, die nun in den Bereich des Machbaren gerückt sind: Die identische Verdopplung gentechnisch hergestellter Tiere oder sogar die Herstellung genetisch identischer Menschen.
Die mediale Aufregung war groß, bot doch Dolly einen Anlaß, Chancen und Gefahren der Biotechnologie zu thematisieren. Als Beispiel für die nachdenklichen Stimmen sei hier Thomas Assheuer zitiert, der in der "Zeit" (7.3.1997, S.49) schrieb: "Vielleicht besteht der Irrtum der Wissenschaft im Glauben, sie sei bloß Wissen, aber kein Weltbild Mit Dolly, dem schottischen Schaf, steht das neue Weltbild auf vier Beinen."
Was war da eigentlich passiert? Naturwissenschaftlich gesehen, markiert Dolly einen Durchbruch in der Reproduktionsbiologie. Mit Gentechnik hat das Experiment unmittelbar gar nichts zu tun. Mittelbar allerdings liefern Fortschritte in der Technologie der künstlichen Fortpflanzung die Voraussetzung für die erfolgreiche Anwendung der Gentechnik. Also nur ein kleiner technischer Fortschritt, kaum der Rede wert, wie sich manche Apologeten der "neuen Biologie" zu versichern beeilten? Bis zu einem gewissen Grad mag das stimmen, denn schon lange vor Dolly waren ähnliche Experimente mit anderen Tierarten geglückt. Doch Dolly markiert einen Meilenstein in einem kontinuierlichen Prozeß, der darauf abzielt, immer tiefer in natürliche Systeme einzugreifen, diese technologisch zu überformen und letztlich einen größtmöglichen gesellschaftlichen Nutzen aus ihnen zu ziehen.
Dolly macht uns auf eine Entwicklung aufmerksam, die in ihren Grundzügen wohl schon vor über 10.000 Jahren begonnen hat. Ungefähr zu dieser Zeit kam es zu einem Übergang von zwei grundsätzlich unterschiedlichen Formen der Wechselwirkung zwischen Gesellschaften und ihrer natürlichen Umwelt: von den Jäger- und Sammlergesellschaften zu den Ackerbaugesellschaften.
Die Ernährung (und damit weitgehend auch die Energieversorgung) von Jägern und Sammlern unterscheidet sich nur unwesentlich von der eines mittelgroßen, gruppenbildenden Säugetieres: Als Nahrung dienen eßbare Früchte, Wurzeln, Samen und andere natürlich vorkommende Pflanzenteile, sowie jagdbares Wild. Eingriffe in die natürlicher Produktion dieser (und anderer benötigter) Ressourcen gibt es nicht. Sind an einem Ort die Ressourcen erschöpft, muß die Gruppe weiterziehen.
Die Entwicklung von Ackerbau und Viehzucht hat einen grundsätzlich anderen Charakter. Beide beruhen darauf, gezielt in Natursysteme einzugreifen und sie so zu verändern, daß sie für den Menschen nützlicher sind als vorher. Diese Form von Eingriffen in die Natur besteht nicht einfach darin, sich Objekte der Natur anzueignen und sie zu bearbeiten. Sei es, um sie als Werkzeug, Bekleidung oder als Nahrungsmittel verwenden zu können. Vielmehr geht es darum, definierte Parameter von Natursystemen so zu beeinflussen, daß sie etwas Bestimmtes produzieren (Ackerbau) oder bestimmte Eigenschaften erhalten (Viehzucht). Diese Art der Naturbeziehung kann "Kolonisierung" genannt werden. Namensgebend - und gleichzeitig das historisch erste Beispiel - ist der Bauer (lat. colonus). Wesentliches Merkmal dieses Vorgangs ist nicht nur der Eingriff in die Natur, sondern auch die Permanenz dieser Eingriffe: Von Kolonisierung kann man nur dann sprechen, wenn ein dynamisches System auf Dauer beeinflußt und gesteuert wird, um es in einem bestimmten Zustand zu halten oder definierte Vorgänge ablaufen zu lassen.
Die Kolonisierung von Natur ist eine folgenreiche Errungenschaft in der Menschheitsgeschichte. Sie ermöglichte es, die Produktivkräfte der Natur für gesellschaftliche Zwecke zu nutzen und war damit eine unabdingbare Voraussetzung für die ungeheure Steigerung der menschlichen Bevölkerungsdichte seit der neolithischen Revolution: "Von selbst" produziert die Natur nicht einmal soviel Nahrung, daß damit die nach heutigen Maßstäben geringe Bevölkerungsdichte der frühen Ackerbaugesellschaften hätte aufrecht erhalten werden können.
Gleichzeitig hat die Kolonisierung Rückwirkungen auf Lebensweise und gesellschaftliche Organisation. Ackerbau erfordert unter anderem große Aufwendungen in Form von "Kolonisierungsarbeit" (Pflügen, Säen, Abwehr von "Unkräutern" und "Schädlingen" etc.). Ein großes Maß an Vorausplanung ist nötig, bevor die Ernte eingebracht werden kann. Viel Wissen muß von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die Ernte muß gespeichert werden, was wiederum die Notwendigkeit nach sich zieht, die Speicher dementsprechend zu schützen und nötigenfalls zu verteidigen.
Die Steigerung der Bevölkerungsdichte ist hart erkauft. Viele Untersuchungen deuten darauf hin, daß Jäger und Sammler weniger zu arbeiten hatten und trotzdem wesentlich besser genährt waren als Ackerbauern. Es ist daher gar nicht so leicht erklärbar, warum es zum Obergang von der Lebensweise der Jäger und Sammler zu der des Ackerbaus kam. Hier öffnet sich ein weites Feld der Spekulation, das von Klimaänderungen, der Ausrottung wichtiger Jagdtiere bis hin zu einem Versagen der kulturellen Regelung der Bevölkerungszahl reicht. Schon lange weiß man, daß Eingriffe in komplizierte Systeme meist nicht nur die erwünschten Wirkungen zeitigen, sondern eine Reihe ganz anderer Folgen nach sich ziehen können. Für die Kolonisierung von Natur gilt das in besonderem Ausmaß. Sowohl was die Gesellschaft betrifft (siehe oben), als auch bezüglich der betroffenen Natursysteme. Das kann man auch am Beispiel der Landwirtschaft sehen: Sie erfordert ein koordiniertes Bündel an Interventionen in die betroffenen Ökosysteme. Weder Säen, "Unkraut"- und "Schädlingsbekämpfung", noch Düngung alleine erzielen das erwünschte Ergebnis. Erst regional angepaßtes Naturmanagement bringt den erwünschten Erfolg.
Die Kolonisierung von Natur erfordert eine Reihe gesellschaftlicher Innovationen, die nur in einer ganz bestimmten Kombination und Abstimmung untereinander "funktionieren". So ist ein hohes Maß an "praktischem Wissen" über die Funktion von Natursystemen und ihre Reaktionen auf bestimmte Eingriffe erforderlich. Die Durchführung dieser Eingriffe benötigt in der Regel Werkzeuge und somit Technik, sowie ein hohes Ausmaß an Arbeit. Diese Arbeit muß organisiert werden, was wiederum Rückwirkungen auf die gesellschaftliche Organisationsform hat. Häufig sind auch bestimmte Ressourcen nötig, zum Beispiel Materialien, die zur Herstellung der Werkzeuge oder technischer Gerätschaften dienen oder die Energie für ihren Betrieb liefern. Kolonisierung steht also in einem engen Zusammenhang mit der Technik- und Technologieentwicklung und der gesellschaftlichen Organisationsform. Die Entwicklung all dessen darf man sich freilich nicht als einen geplanten Vorgang vorstellen, eher schon als einen Prozeß der Koevolution zwischen gesellschaftlichen und natürlichen Systemen.

Fortschritte in der Kolonisierung

Die Kolonisierung der Natur steht in einem engen Zusammenhang mit den materiellen und energetischen Austauschprozessen einer Gesellschaft mit ihrer natürlichen Umwelt, dem sogenannten gesellschaftlichen Stoffwechsel. Häufig sind ganz bestimmte Kolonisierungsstrategien erforderlich, um die benötigten Ressourcen bereitzustellen. Auch das wird am Beispiel von Landwirtschaft sichtbar. Die ganze landwirtschaftliche Lebens- und Ernährungsweise ist unmittelbar mit den entsprechenden Kolonisierungsstrategien verknüpft.
Die Bevölkerungsdichte der Jäger und Sammler war durch die Produktivität der Natur begrenzt. Eine Intensivierung der Sammeltätigkeit und eine Verbesserung von Jagdmethoden konnte sie nicht erhöhen, sondern führte nur zu einer vorzeitigen Erschöpfung der Ressourcen. Der Anteil der für Menschen verdaubaren Produkte an der gesamten Biomasseproduktion von Ökosystemen ist sehr gering. Darum blieb die energetische Ressourcenbasis von Jägern und Sammlern schmal und ihre Bevölkerungsdichte niedrig. Der Arbeitsaufwand war vermutlich auch deshalb vergleichsweise gering, weil die Reproduktion der Ressourcen völlig der Natur überlassen wurde und steuernde gesellschaftliche Eingriffe hierfür nicht erforderlich waren.
Mit der Entwicklung der Landwirtschaft änderte sich das fundamental: Ihre Wachstumsgrenzen hängen von einer Kombination aus natürlicher Produktivität und einem bestimmten Kolonisierungsregime ab. Diese Grenzen wurden in der Regel auch erreicht, sodaß der Mangel eine dominante Erfahrung in Agrargesellschaften war. Innovationen in der Kolonisierung - etwa die Entwicklung bestimmter Formen der Düngung, Bewässerungsmaßnahmen, die Kultivierung neuer Pflanzenarten oder die Züchtung neuer Tierarten - führten zu einer neuen, höheren Grenze für die Bevölkerungsdichte. Sie erforderten gleichzeitig aber auch meist erheblich mehr Arbeit.
Die Kolonisierung der Natur ist eine uralte Strategie. Die Frage ist, wie relevant die Kolonisierung unter heutigen Bedingungen noch ist. Der Übergang von der agrarischen zur industriellen Produktion beruhte ja zunächst einmal nicht auf einer Innovation in den Kolonisierungsstrategien, sondern auf Änderungen im gesellschaftlichen Stoffwechsel. Die wesentliche Neuerung bestand darin, die Begrenzungen der landwirtschaftlichen Energie- und Rohstoffbasis (im wesentlichen Biomasse) zu überwinden, indem auf subterrestrische Ressourcen - Kohle, mineralische Rohstoffe, später Erdöl, Erdgas etc. -zurückgegriffen wurde. Erst diese Rohstoffbasis ermöglichte - zusammen mit den sich daraus ergebenden Fortschritten in Wissenschaft und Technik - das phänomenale Ansteigen der Bevölkerungsdichte, der wirtschaftlichen Produktion und Komplexität der gesellschaftlichen Organisation.
Die Kolonisierung schien zur Industrialisierung zunächst wenig beizutragen. Zwar kam es zu technologischen Innovationen in der Landwirtschaft, die einen erheblichen Teil der Arbeitskraft für die Industrie freisetzten oder zu massiven Ertragssteigerungen durch Fortschritte in Düngung, Pflanzenzüchtung und "Schädlingsbekämpfung". Doch beschränkten sich diese Innovationen zunächst einmal auf den Bereich der Landwirtschaft. Der Kern der technologischen Entwicklung betraf "mechanische", "newton'sche" Maschinen: Krafterzeugung, Materialbearbeitung, Transporttechnologie. Auch das Zentrum der gesellschaftlich aufgewendeten Arbeit verlagerte sich dorthin.
Heute zeichnet sich ein neuer Schub an Kolonisierung ab: Der Aufschwung der biochemischen, biologischen und ökologischen Forschung eröffnet immer neue Perspektiven des Eingriffs in Lebensprozesse. Diese können alle möglichen biologischen Hierarchieebenen betreffen und reichen vom Genom, der DNA, bis zum Versuch globaler Eingriffe in biogeochemische Zyklen. Sie betreffen nicht nur die Produktion neuer Materialien oder Ressourcen, sondern dienen der Schaffung von Infrastruktur und inzwischen sogar der Beseitigung von Endprodukten des gesellschaftlichen Stoffwechsels.
Begreift man Technologie als eine Verschmelzung von Wissenschaft und Technik zu einem gesellschaftlichen Entwicklungsprozeß, der immer größere Teile der Gesellschaft erfaßt (wie es die Theorie der Technologischen Zivilisation ausdrückt), so läßt sich vermuten, daß die bedeutendsten technologischen Innovationen in den jeweiligen naturwissenschaftlichen "Leitwissenschaften" zu erwarten sind. Es kam im 20. Jahrhundert zu einem Bedeutungsverlust der Physik und gleichzeitig zu einer starken Zunahme der biologischen Forschung, vor allem der Molekularbiologie und der Genetik.

Der Verlust der Planbarkeit

Neben der Gentechnik gibt es einen zweiten Bereich der technologischen Entwicklung, der das Potential hat, die gesellschaftliche Organisation und die wirtschaftliche Produktion fundamental zu revolutionieren: die Informationstechnologie. Auch hier ist ein hyperexponentielles Wachstum zu beobachten, das seinen Plafond noch lange nicht erreicht hat. Interessanterweise hängt dieses Gebiet ebenfalls eng mit der "Neuen Biologie" zusammen. Die Entwicklung der Informationstheorie und damit der Grundlage der modernen Computertechnik war, wie der Berliner Philosoph Axel Roch zeigt, eng mit der genetischen Grundlagenforschung verknüpft. So entwickelte Claude Shannon in seiner Dissertation "An Algebra for Theoretical Genetics" die Grundlagen seiner Informationstheorie. Umgekehrt waren Methoden der Kryptographie, der Wissenschaft von der Entschlüsselung von Geheimschriften, von entscheidender Bedeutung für die Entzifferung des genetischen Codes.
Der amerikanische Computerexperte Kevin Kelly stellte in seinem vielbeachteten Buch "Das Ende der Kontrolle" die These auf, der Unterschied zwischen der Biosphäre, der Welt des Geborenen, und der Technik, der Weit des Gemachten, werde immer kleiner. Im gleichen Ausmaß, wie die Prozesse in der Biosphäre immer stärker gesellschaftlich gesteuert und kontrolliert werden, entwickeln technische Systeme ein Eigenleben, das mit klassischen Strategien der Technikentwicklung (Konstruktion von Maschinen, Schreiben von Computerprogrammen etc.) nicht mehr beherrschbar ist. Kelly prophezeit, daß Computerprogramme und andere, ähnlich komplexe technische Systeme, in Zukunft nicht mehr durch bewußte Planung, sondern eher durch eine Art "Züchtung" entwickelt werden können.
Die Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Natur werden auf diese Weise immer komplizierter, die Kolonisierung unüberschaubarer Es mag schon sein, daß es mit Gentechnik möglich sein wird, krankheitsresistente Pflanzen zu züchten und damit den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft zu senken. Möglicherweise können biotechnologische Verfahren den Energieaufwand in chemischen Produktionsprozessen senken und somit gewisse ökologische Vorteile mit sich bringen. Doch die Abschätzbarkeit der Folgewirkungen dieser kolonisierenden Eingriffe sinkt. Zwar ist der gesellschaftliche Aufwand zur Regulierung der mit Gen- und Reproduktionstechnik verbundenen Risiken immens. Dennoch halten viele Experten die Risiken für schwer abschätzbar, weil verläßliche Methoden hierzu immer noch fehlen. Doch die Kolonisierung kann nicht nur zu unvorhersehbaren "Nebenwirkungen" führen. Sie ist auch eine Hypothek für die Zukunft: Die Aufgabe der Kolonisierung ist häufig deshalb kein gangbarer Weg, weil die Natursysteme nicht mehr in den ursprünglichen Zustand zurückkehren können oder aber die Gesellschaft von neuen Optionen (Ressourcen, Technologien etc.) abhängig geworden ist.
Die Entwicklung neuer Kolonisierungsstrategien wird nicht so schnell ein Ende finden. Das Potential der Gen- und Reproduktionstechnologien ist mit Dolly noch lange nicht erschöpft. Sowohl Chancen als auch Risiken zeichnen sich erst in Umrissen ab. Das gilt nicht nur für die ökologischen Folgeprobleme, die auftreten können, sondern auch für die gesellschaftlichen Dimensionen des Problems. Damit sind nicht nur die ethischen Implikationen einer Anwendung dieser Technologien beim Menschen gemeint. Bisher hatten alle Innovationen im Kontext einer Kolonisierung der Natur weitreichende Konsequenzen für die gesellschaftliche Organisation - warum sollte das hier anders sein? Schon jetzt zeichnet sich ab, daß die Anwendung gentechnischer Methoden in der Landwirtschaft weitreichende gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgewirkungen hat, zum Beispiel die wachsende Bedeutung von Saatgutfirmen oder die Entwicklung von integrierten Paketen aus Saatgut mit speziell geeigneten Dünge- und Spritzmitteln. Auch die Bedeutung von wissenschaftlicher und industrieller Forschung und Entwicklung wird hierdurch gesteigert.
Was zu tun wäre, ist so einfach nicht zu beantworten. Die Re-Naturalisierung ist kein gangbarer Weg: Es gibt, zumindestens bei der Bevölkerungsdichte der industrialisierten Länder, kein Zurück in. agrargesellschaftliche Zustände -ganz abgesehen davon, daß heutzutage kaum jemand dazu bereit wäre. Ein Teil der Lösung können Strategien sein, die das Ziel verfolgen, den gesellschaftlichen Stoffwechsel zu verringern. Dies hätte, ceteris paribus, auch eine Verminderung der notwendigen kolonisierenden Eingriffe zur Folge. Einige Vorschläge hierfür gibt es, etwa Strategien zur Steigerung der Effizienz der Material- und Energienutzung.
Eine Strategie der "Selbstbegrenzung" oder zumindest eines bewußteren Umgangs mit der Kolonisierung würde jedenfalls ein Monitoringsystem erfordern, das Umfang und Eingriffstiefe der gesellschaftlichen Eingriffe in die Natur, auf einer hoch aggregierten Ebene sichtbar machen kann. Ein solches ist derzeit erst in Ansätzen sichtbar.


   

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