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Ralph
Grossmann, Ada Pellert, Victor Gotwald Krankenhaus, Schule, Universität: Charakteristika und Optimierungspotentiale |
Was unterscheidet Expertenorganisationen von anderen Institutionen? Warum müssen sie reformiert werden? Welche Mittel und Methoden sind zur Organisationsentwicklung von Krankenhaus, Schule und Universität geeignet? Organisationen
des öffentlichen Bereiches, insbesondere der
Wissenschaft, der Gesundheitsversorgung und der
Ausbildung sind derzeit mit dramatischen Veränderungen
ihrer Rahmenbedingungen konfrontiert. Verstärkt werden
Kostenbewußtsein, Qualitätskontrolle sowie Kunden- und
Mitarbeiterorientierung von den finanziellen Trägern
verlangt. Die öffentliche Hand ist nicht mehr bereit und
zum Teil auch nicht mehr fähig, für die hohen und
ständig steigenden Kosten in diesen öffentlichen
Einrichtungen aufzukommen, ohne daß diese ihre Kosten-
Nutzenrelation glaubhaft machen. So wird beispielsweise
sowohl dem Krankenhaus als auch der Universität und der
Schule mangelnde Effizienz vorgeworfen und gleichzeitig
eine stärkere Anbindung an gesellschaftliche
Bedürfnisse gefordert. Parallel entstehen neue
Anforderungen an das Leistungsspektrum dieser
Organisationen. Qualifikation, Wissen und Motivation Der einzelne Mitarbeiter
als Experte hat eine relativ starke Stellung durch eine
hohe individuelle Autonomie, die als sachliche
Voraussetzung zur Ausübung der Expertentätigkeit
gesehen wird und im öffentlichen Sektor auch
dienstrechtlich verankert ist (häufig ist Unkündbarkeit
gegeben). Autonomie erscheint notwendig, um die
ungestörte Perfektionierung der professionellen
Fertigkeiten zu ermöglichen. Der Experte zeichnet sich
durch eine hohe Qualifikation aus und ist seiner
Profession hinsichtlich der fachlichen und ethischen
Standards verpflichtet. Er orientiert sich stark an der
fachlichen Weiterentwicklung der spezifischen
wissenschaftlichen Community, der er angehört. Experten
sind aufwendig ausgebildet und haben viel Zeit und Geld
in den Aufbau ihrer Expertise investiert, die einen hohen
Spezialisierungsgrad erreicht. Die Leistungsfähigkeit
des Experten ist das Kapital der Organisation. Das
wichtigste Produktionsmittel - das Wissen - befindet sich
in der Hand der Experten. Die Organisation muß daher
Arbeitsbedingungen schaffen, die dem Mitarbeiter die
Entwicklung seiner Professionalität ermöglichen und
seine Leistungsbereitschaft sicherstellen. Der Experte
liefert sehr komplexe, nicht triviale Produkte bzw.
Dienstleistungen, die technologisch nur sehr bedingt
erzeugbar und kontrollierbar sind. Zentrale Leistungen
der Organisation werden von einzelnen Experten meist
direkt für "Kunden" (Patienten, Schüler,
Studenten etc.) erbracht und haben somit die Form einer
Beziehung. Die Qualität dieser Beziehung wirkt
sich auf die Qualität der Produkte aus. Orientierung an der eigenen Profession Der Experte
identifiziert sich weniger mit der Organisation, in der
er arbeitet, sondern stärker mit seiner Profession, der
er angehört. Man sieht sich eher als Vertreter eines
bestimmten Faches (z.B. Onkologie, Psychologie,
Geographie), denn als Mitarbeiter eines bestimmten
Krankenhauses, einer bestimmten Schule oder Universität.
Diese mangelnde Identifikation mit der Organisation und
deren Zielen führt auch dazu, daß es wenig Engagement
für die Interessen des Gesamten gibt. Jeder Experte
versucht, sich um das Funktionieren seiner Arbeit und
seiner unmittelbaren Umgebung zu kümmern, jedoch nicht
um übergeordnete Gesamtziele. Er sieht die Organisation
eher als ein notwendiges Übel an, das er in Kauf nimmt,
um an bestimmte Ressourcen (Gelder, wissenschaftliche
Einrichtungen, wie Labors und Bibliotheken, Patienten,
Klienten, Austausch mit anderen Kollegen usw.) gelangen
zu können. Spezialisierung und Differenzierung Die Bildung spezialisierter Disziplinen ist nach wie vor der wichtigste Mechanismus in der Produktion von neuem Wissen und zur Sicherung der eigenen Position. Um bei der enormen Steigerungsrate des Wissens noch seinen Forschungsüberblick und Expertenstatus wahren zu können, erscheint es notwendig, sich auf einen immer kleineren Bereich zu konzentrieren und zu spezialisieren. Besonders geläufig ist diese Dynamik in den Organisationen Universität und Krankenhaus. Aber auch in der Schule ist die Tendenz sehr stark, eher auf der Wichtigkeit des eigenen Fachwissens zu beharren, als in die Organisation integrierter Lernprozesse zu investieren. In der Dynamik der Spezialisierung sind sachliche Motive, wie neue Möglichkeiten der Krankenbehandlung und der Erkenntnisgewinnung oder die Reaktion auf veränderten Qualifikationsbedarf, mit positionsorientierten Motiven untrennbar verbunden. Da die Reputation sehr von der Originalität der eigenen Expertise abhängt, arbeiten auch viele Experten am Aufbau eines eigenen Spezialfeldes mit eigenständigen Inhalten und Methoden, um der ausgewiesene Experte eines neuen Feldes zu werden. Die Spezialisierung ist auch ein sehr bewährtes Medium des Konkurrenzkampfes um Positionen, Prestige und Ressourcen. Die Macht der Subsysteme Auf der
Organisationsebene drückt sich die fachliche
Spezialisierung in einer fortschreitenden
Ausdifferenzierung in Organisationseinheiten aus, die um
die Fachgebiete gebaut sind, wie etwa medizinische
Abteilungen/Institute, Universitätsinstitute und ihre
Untergliederungen bzw. Unterrichtsgegenstände.
Insbesondere in der Universität und dem Krankenhaus wird
der Zuschnitt der Organisationseinheiten sehr stark von
den fachlichen Qualifikationen und Störfaktor Administration Expertenorganisationen
werden traditionellerweise von der Verwaltung
zusammengehalten. Administrative Fachkräfte und mit
Einschränkung auch Techniker sind in
Expertenorganisationen, wie z.B. dem Krankenhaus, oft die
einzigen Berufsgruppen mit einem wirklichen fachlichen
Interesse an der Gestaltung der Gesamtorganisation. Diese
Gruppen sind in ihrer Arbeitstradition allerdings
historisch und strukturell mit der Verwaltung verbunden.
Für die Experten repräsentieren sie die Limitierungen
durch die Gesamtorganisation, die zumeist als störend
für die fachliche Arbeit empfunden wird. Sie werden als
verlängerter Arm der Zentralgewalt erlebt, der
Bundesministerien, der Gesundheits- oder Wissenschafts-
und Bildungsverwaltung der Länder und Kommunen oder
anderer Trägerorganisationen, die ständig versuchen,
sich mit untauglichen Mitteln in die fachliche Arbeit
einzumischen. Hier stoßen radikal unterschiedliche
Organisationskulturen, Arbeitsweisen Lästiges Management Die
Expertenorganisationen weisen ein charakteristisches
Management- und Führungsdefizit auf. Die Experten sind
auf ihre Facharbeit konzentriert und kümmern sich nur
ungern um die Gestaltung der notwendigen
organisatorischen Bedingungen für die Ausübung ihrer
Expertise. Gleichzeitig gilt, daß gerade in den
Expertenorganisationen Leitung und andere
Managementaufgaben nur sehr begrenzt an hauptberufliche
Organisations- und Managementfachkräfte abgegeben werden
können, denn Leitungsentscheidungen und andere
Managementfunktionen sind sehr eng mit der fachlichen
Arbeit verknüpft. Hohe individuelle und geringe institutionelle Autonomie Für die österreichische Expertenorganisation ist die Mischung aus sehr hoher individueller Autonomie des Experten und relativ großer Autorität des Staates bei einer gleichzeitig geringen institutionellen Autonomie der Expertenorganisation typisch. Während der einzelne Experte also weite Freiräume bezüglich seiner Arbeitsweise hat, besteht auf der Ebene der Organisation eine große Regelungsdichte, die wenig Spielraum läßt. Anpassung an sich verändernde Organisationsumwelten fordert erhöhte institutionelle Autonomie. Dazu sind Innovationen notwendig, die wesentlich mehr Koordination und daher auch mehr hauptamtliche Koordinatoren erfordern. Sollen Schule, Universität und Krankenhaus als Organisationen autonomer werden, dann brauchen sie ein wirksames Management, dessen Aufgabe die Weiterentwicklung der Organisation ist. Autonomie bedeutet jedenfalls auch mehr Wettbewerb und macht eine verstärkte Auseinandersetzung mit der Individualität und Spezialität der eigenen Organisation notwendig. Die in Österreich vom Staat gewährte Autonomie ist bislang eine halbherzige: echte budgetäre Autonomie ist ebensowenig inbegriffen wie Personalautonomie (d.h. die Möglichkeit über die Aufnahme, Auswahl und Bezahlung des Personals selbst zu entscheiden). Dennoch zeigt sich schon jetzt bei den eingeschränkten Autonomiemöglichkeiten, daß die Fähigkeiten zur Übernahme der neuen Kompetenzen in den genannten Organisationen erst entwickelt werden müssen. Entwicklung der Managementkompetenzen Für die zu erbringende
Leistung (Forschung, Patientenbehandlung, Lehre etc.) ist
die Motivation des Experten von immenser Bedeutung. Wenn
man also versucht, dem Experten Vorschriften zu machen,
die seinen eigenen Vorstellungen und den Regeln seiner
eigenen Profession nicht entsprechen und ohne seine
Mitsprache beschlossen und durchgeführt werden, so
riskiert man Widerstände, auch wenn es sich um durchaus
sinnvolle Maßnahmen handelt. Dies führt in der Regel zu
einer Störung des Alltagsbetriebes der entsprechenden
Einrichtung. Auch wird der Experte seine ganze Autorität
verwenden, um institutionelle Entscheidungen abzuwenden,
die ihn möglicherweise einschränken. Professionelle Selbstkontrolle Da sich die Position des
Experten innerhalb der Expertenorganisation wie oben
beschrieben durch eine sehr große Autonomie auszeichnet,
ist auch die Qualität der Arbeitsleistung hauptsächlich
seiner eigenen Selbstkontrolle unterzogen. Dies hat
mehrere Gründe: Die Leistungen der Expertenorganisation
und ihre Produkte sind sehr vielgestaltig, komplex und
zeichnen sich durch eine notwendige Variabilität aus.
Gleichzeitig ist die Palette der Aufgaben und
Tätigkeiten der einzelnen Expertenorganisationen nicht
nur sehr breit und vielfältig, sondern erweitert sich
auch ständig. Die Ergebnisse sind sehr schwer meßbar
und Qualitätskontrollen können daher äußerst schlecht
standardisiert oder an Externe (wie Manager) übertragen
werden. Da es zudem auch keinen verbindlichen
quantitativen Maßstab gibt, an dem die Zielerreichung
eindeutig gemessen werden kann, unterliegt die
Beurteilung der Qualität ebenfalls sehr stark der
Selbstkontrolle der Experten. Daher beschränken sich die
einzelnen Experten im Krankenhaus auf die
selbstverantwortliche Einhaltung ihrer eigenen
wissenschaftlich abgesicherten und anerkannten
professionellen Standards und überlassen in einem sehr
arbeitsteiligen Prozeß die anderen Bereiche weitgehend
den anderen Professionen mit deren Standards. Verstöße
können auch nur von diesen selbst geahndet werden. Eine
Kontrolle der Koordination der Arbeitsschritte findet
kaum statt. Bearbeitung des Widerspruchs zwischen Profession und Organisation Die Experten müssen ihre fachliche Arbeit auf Organisationseinheiten beziehen, und dabei die Entwicklung des jeweiligen Systems, dem sie angehören, mit im Auge behalten. Das Wissen der Experten muß auch im notwendigen Maße zum Wissen der Organisation werden, damit sich die Organisation an eine veränderte Umwelt anpassen kann. Hierzu ist es besonders wichtig, den Experten Erfahrungen darüber zu ermöglichen, in welchem Ausmaß die Entwicklung des Systems, in dem sie arbeiten, die Qualität der Arbeit beeinflußt. Im Krankenhaus ist dies beispielsweise sehr offensichtlich. Die Kooperation der verschiedenen Gruppen, deren Behandlungskonzepte und Ausrichtung haben unmittelbare Konsequenzen auf die Qualität der Arbeit. Die Art und Weise, wie die Arbeit organisiert ist, hat Rückwirkung auf die Leistung und die Qualität der Leistung des einzelnen. Die Experten müssen sich auch mit Oberlebensfragen der Gesamtorganisation beschäftigen. Erst wenn sich eine Abteilung als organisationale Einheit eine Meinung über die aktuelle Situation der Umwelt der Organisationseinheit und die geeignete eigene Reaktion darauf bilden kann, erst dann kann die Gesamtorganisation Krankenhaus darauf gezielt reagieren. Das bedeutet, es muß gelingen, die Gedanken der einzelnen Experten in eine Antwort der Organisation zu übersetzen, um ihre Funktionsfähigkeit zu stärken. Autonome Einheiten stärken, Gesamtorganisation entwickeln Die
Expertenorganisationen müssen - durchaus ähnlich einem
Konzern mit selbständigen Geschäftsfeldern - ein
schwieriges Organisationsparadoxon bewältigen. Es gilt,
die Kerneinheiten in ihrer Autonomie und
Leistungsfähigkeit zu stärken und gleichzeitig die
Integration und die Entwicklung der Gesamtorganisation zu
forcieren. Optimierung und Qualitätssicherung Die Kerngeschäftsprozesse müssen optimiert werden, um die Leistungsfähigkeit der Gesamtorganisation zu verbessern. Das Krankenhaus steht, verglichen mit der Universität und der Schule, unter dem höchsten Druck, bereichsübergreifend zu arbeiten, weil Patientenversorgung nur so angemessen möglich ist. Dies gilt aber auch für die anderen beiden Organisationen, wenn es darum geht, zentrale Leistungsprozesse, die über die Grenzen der Kerneinheiten hinausgehen, zu optimieren. In der Schule stellt die Kerneinheit die Interaktion des Lehrers mit der Klasse im Unterricht dar, während der übergreifende Leistungsprozeß das Lernsystem Schulklasse mit allen beteiligten Lehrern, Schülern unter zusätzlicher Einflußnahme der Eltern umfaßt. Der individuelle Lernerfolg des einzelnen Schülers ist von der sozialen Verfassung des Klassensystems abhängig und auch von der Kooperation der beteiligten Lehrer. Daher muß das Unterrichtsystem und damit die Kooperation zwischen Lehrern als ein bereichsübergreifender Leistungsprozeß gesehen werden. Mehr Ressourcen für die Steuerung Die Ressourcen der Steuerung und Selbstverwaltung auf der Ebene der Einzelorganisation sind derzeit für eine gute Funktionsfähigkeit als Gesamtorganisation zu gering, während sie auf der Verwaltungsebene überreich dotiert sind. Man denke nur an Schulen, an denen ein einzelner Direktor mehr als 100 Lehrern gegenübersteht, um sich vorzustellen, welche organisatorische Überlastung daraus entstehen muß. Auch das Krankenhaus hat nur eine sehr dünne Schicht von Fachkräften, die für das Management der Gesamtorganisation zuständig sind. An der Universität werden derzeit neue und zusätzliche Stellen eingerichtet, die dem Management der Universität dienen. Alle drei Organisationen (Schule, Universität, Krankenhaus) könnten jedoch mehr davon brauchen. Dabei geht es auch wesentlich um eine Kultur- und Identitätsveränderung und um eine andere Ausrichtung der Arbeit von der Verwaltung zur internen Dienstleistung. Dazu müssen jedoch nicht nur die Beziehungen zwischen den Fachinstituten zu diesen Dienstleistern (im eigenen Haus) neu gestaltet werden, sondern auch die Tätigkeit dieser Berufsgruppen muß eindeutig aufgewertet werden. Solange Verwaltung und Management als fachferne Bürokraten abgewertet werden, fallen sie auch als Ressourcen im Sinne der Steuerung des Systems aus. Konzepte, wie sie stärker in die Organisation integriert werden können, fehlen aber derzeit noch (vergleiche das Stichwort Steuerung im "Lexikon" dieses Bandes). Radikale Aufwertung der Leitung Managementarbeit wird in
Zukunft zu einem ganz wichtigen Element der
Expertenorganisation werden. Dazu müssen aber auch
entsprechende Leitungsrollen, die es teilweise, z.B. im
Gesundheitswesen, auch rechtlich noch nicht gibt,
ausgestaltet werden. Es kommt zu einer notwendigen
Doppelrolle von Fachmann und Manager bzw. Leitungskraft.
Gleichzeitig müssen auch neue Karrierefelder gefunden
werden. Komplexe Organisationen brauchen auch
spezialisierte Funktionen in ihrer Leitung. Es muß zu
einer Trennung von Fach- und Leitungskarrieren kommen.
Beispielsweise muß ein leitender Oberarzt, der etwas von
Krankenhausorganisation versteht und die
Integrationsleistung zwischen Fach und System als seine
Aufgabe sieht und dafür vielleicht bei den neuesten
fachlichen Entwicklungen nicht mehr vorne dabei ist, auch
entsprechende Reputation und Bezahlung erhalten. Dafür
müssen dienstrechtliche, finanzielle und kulturelle
Gratifikationen geschaffen werden. Leitung wird zu einem
relevanten Subsystem der Organisation. Es stellt sich
dabei nicht nur die Frage nach geeigneten Einzelpersonen,
sondern vor allem nach geeigneten Leitungsteams.
Beispielsweise haben die Universitätsrektoren und
Vizerektoren rechtlich die Möglichkeit, als ein
Steuerungs- bzw. Leitungssystem zu funktionieren, und
damit die Gesamtentwicklung der jeweiligen Universität
integriert zu steuern. Stärkere Beachtung der Kundenbedürfnisse Expertenbetrieben fällt
es schwer, die eigene Arbeit aus einer Außenperspektive
wahrzunehmen. Die Leistungen werden nach den eigenen
fachlichen Kriterien beurteilt. Da zumeist ein klares
Feedback über den Markt fehlt, verschärft sich diese
Problematik der Innenorientierung.
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