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Für viele Anwendungsbereiche existieren sozial-
und umweltverträgliche Technologien. Dennoch nutzen
Hersteller und Konsumenten diese Angebote kaum. Eine
Reflexion über die Ursachen dieses Phänomens und über
mögliche Auswege.
Nicht nur unter
Technikern und Technikerinnen stößt man häufig auf
Erstaunen darüber, daß sich technische Innovationen
selbst dann nicht durchsetzen, wenn ihre ökonomischen
oder ökologischen Vorteile auf der Hand liegen.
Offensichtlich sind es nicht unbedingt
ingenieurwissenschaftliche Beiträge, die das Defizit
sozial- und umweltverträglicher Technikgestaltung
beheben können. Vielmehr geht es um die Gestaltung von
Rahmenbedingungen und die Anregung institutioneller
Lernprozesse, die die Nutzung und Weiterentwicklung
entsprechender Technologien fördern. Was bedeutet
"instiutionelle Lernprozesse anregen"? Es
verweist auf die notwendige und konkrete
Auseinandersetzung mit jenen Akteuren, die die
entsprechenden Technologien anwenden.
Hinter diesem Zugang steht das Bemühen, ein möglichst
differenziertes Verständnis über die Bedingungen
technischen Wandels für unsere eigenen Tätigkeiten
nutzbar zu machen. Eine Reihe von
sozialwissenschaftlichen und technikhistorischen
Theorieansätzen betont die Bedeutung individueller und
institutioneller Akteure in der Organisation und
Gestaltung technischer Innovationen. Weder die
Eigengesetzlichkeit der Technik ("technology
push") noch der Nachfragesog des Marktes
("demand pull") bestimmen allein die Dynamik
technischer Entwicklungen. Vielmehr werden die
Integrations- und Kommunikationsleistungen heterogener
Akteure (Hersteller, Anwender, Promotoren etc.) ins
Zentrum gerückt. Im Gegensatz zu klassischen
Technologieförderungsprogrammen gewinnen in dieser Sicht
interaktive Interventionsformen zur Förderung,
Stabilisierung und Erhöhung der Interaktion solcher
Netzwerke an Bedeutung.
Diese Perspektiven treffen sich mit der gestiegenen
Bedeutung des Einsatzes und der Verbreitung von
Technologien auf regionaler Ebene. Hier ist vor allem die
Bedeutung der Diffusion von Technologien
herauszustreichen: Möglichkeiten zur Förderung der
Umwelt- und Sozialverträglichkeit liegen weniger in der
Entwicklung neuer, sondern mehr in der Nutzung und
Adoption vorhandener Techniken. Technikdiffusion, die in
erster Linie als Kommunikationsprozeß aufgefaßt werden
kann, ist ebenfalls stark auf die Verbreitung über
soziale Netze angewiesen. Besonders der regionalen und
kommunalen Politik, mit ihrer Nähe zu den lokalen
Akteurinnen, bieten sich vielfältige Möglichkeiten, in
diese Prozesse einzugreifen und sie zu unterstützen. Vor
allem wenn sich Technikgestaltung an den Bedürfnissen
der Nutzer und Nutzerinnen orientieren soll, bedarf es
einer regionalen, verbraucherseitigen Ergänzung
herkömmlicher technologiebezogener Steuerungsformen.
Kooperationen mit regionalen Akteuren und Akteurinnen
können die Nachfrage nach entsprechenden Technologien
schaffen und deren Diffusion unterstützen.
Wie läßt sich jedoch das Wissen um sozial- und
umweitverträgliche Technologien so vermitteln, daß es
von den relevanten Akteuren auch genutzt wird? Dazu
bedarf es organisatorischer Entwicklungen in Verwaltungen
oder Kommunen, dazu muß Wissen so aufbereitet werden,
daß es praktisch nutzbar gemacht werden kann, dazu
bedarf es der Einbeziehung der späteren Anwenderinnen
der betreffenden Innovationen. Dies ist nur möglich
durch die enge Kopplung des
technisch-naturwissenschaftlichen Teils unserer Projekte
mit implementationsorientierten Elementen. Damit lassen
sich die bestehenden organisatorischen Voraussetzungen,
lokale Rahmenbedingungen und Interessen der Nutzer und
Nutzerinnen mit wissenschaftlicher Expertise verbinden.
So erweist es sich in der Zusammenarbeit mit Kommunen als
vorteilhaft, gemeinsam mit den Akteuren und Akteurinnen
Pilotprojekte umzusetzen. Solche Modellprojekte zeigen
den Wissenschaftlerinnen die begrenzten
Handlungsspielräume und Barrieren der Praxis. Nutzern
und Nutzerinnen eröffnen diese Projekte ganz andere
Lern- und Gestaltungsmöglichkeiten, als würden sie
lediglich mit theoretischen Vorschlägen
wissenschaftlicher Einrichtungen konfrontiert. Um diese
Verflechtung zwischen wissenschaftlicher Arbeit und
praktischer Nutzung herzustellen, bedarf es der
Einrichtung von Foren zur Verständigung über die zu
implementierenden Innovationen und die Art ihrer
organisatorischen Einbettung. Diese Foren können auf der
Ebene kommunaler Verwaltungen angesiedelt sein, wie dies
in Projekten zur ökologischen Produktgestaltung oder zur
Erstellung von Energiekonzepten versucht wurde. Diese
Foren können sich auf Herstellerbranchen beziehen, wie
etwa in Projekten zur ökologischen Bewertung von
Waschmitteln. Diese Foren können auch
bundesländerspezifische Akteursnetzwerke umfassen, wie
in Projekten zur Verbreitung von Biomasse-Kleinanlagen.
Das Gestaltungspotential von Technik zu nutzen bedeutet
daher auch, in Akteursnetzwerke einzugreifen,
organisatorische Bedingungen für die Aufnahme von
Neuerungen zu schaffen, Verbindungen zwischen
verschiedenen Organisationen herzustellen und gemeinsame
Lernprozesse zu organisieren (z.B. Beschaffungsstellen
mit Reinigungspersonal, Bauamt mit Energieberatern und
Heizern). Intervention hat nach diesem Verständnis eine
stark partizipative Komponente. Ziel ist die
Stabilisierung der initiierten Innovation und das heißt,
die Unterstützung zu weiterer Selbstorganisation und
Nutzung relevanter Wissensquellen.
Die zwei folgenden Projektbeispiele demonstrieren unseren
Zugang zu Intervention und zur Vermittlung von Wissen. In
beiden Fällen stellte sich die Frage, wie sich
ökologische Produktinnovationen bzw. Möglichkeiten der
effizienten Energienutzung auf kommunaler Ebene
vermitteln lassen.
Kommunales
Beschaffungswesen
Was hat das
Beschaffungswesen einer Gemeinde mit Technikgestaltung zu
tun? Der Einkauf von Kommunen ist dadurch gekennzeichnet,
daß er nach definierten Ausschreibungsverfahren erfolgen
muß, wenn der Preis der einzukaufenden Waren oder
Dienstleistungen bestimmte Schwellenwerte übersteigt. In
den Ausschreibungstexten wird meist das Einhalten
bestimmter technischer und ökologischer Kriterien
gefordert. Produkte, die diese Kriterien nicht erfüllen,
können aus dem weiteren Verfahren ausgeschieden werden.
Darüberhinaus gilt im allgemeinen das
"Bestbieterprinzip". Das bedeutet, daß
keineswegs immer der Anbieter mit dem billigsten Angebot
zum Zug kommen muß, sondern daß der Einkäufer dem
besten Angebot den Zuschlag erteilen muß. Und weiches
Angebot das beste ist, ergibt sich nicht zuletzt aus dem
Grad der Erfüllung ökologischer Anforderungen an ein
Produkt.
Daß die Kaufkraft eines Magistrats erheblichen Einfluß
auf die Produktpalette des regionalen Handels hat,
konnten wir am Beispiel der Stadt Graz nachweisen. Manche
Produkte werden nahezu ausschließlich von der
öffentlichen Verwaltung nachgefragt - man kann von einem
Nachfragemonopol sprechen. Die Marktmacht des kommunalen
Beschaffungswesens vergrößert sich durch seine
Vorbildwirkung für andere öffentliche Einrichtungen und
private Unternehmen und hat aufgrund der exklusiven
Möglichkeit der Definition und Vorgabe von Anforderungen
Auswirkungen auf die Gestaltung von Technologien und
Produkten. Das umweitfreundliche Beschaffungswesen
öffentlicher Einrichtungen ist mittlerweile ein
anerkanntes Instrument der produktbezogenen Umweltpolitik
in Österreich.
in den Projekten, die wir im Auftrag der
Landeshauptstädte Graz, Klagenfurt und Linz
durchgeführt haben, wurde deutlich, daß bereits ein
hohes Maß an wissenschaftlichem Wissen über die
ökologische Bewertung von Produkten vorhanden ist, daß
dieses Wissen bisher aber im Beschaffungswesen kaum
handlungswirksam geworden ist. Das hat mehrere Gründe:
- Stabile,
vertrauensvolle Beziehungen zwischen Einkäufern
und bestimmten Anbietern
- Negative
Rückmeidungen von Nutzern und Nutzerinnen an die
Beschaffer nach der Verwendung neuer Produkte
- Desinteresse und
Initiativelosigkeit der verantwortlichen
Politiker und Politikerinnen oder der
vorgesetzten Beamten
- Restriktive
rechtliche Rahmenbedingungen.
In den meisten Fällen
waren es organisatorische bzw. soziale Barrieren (z.B.
Imageprobleme im Zusammenhang mit "grauem"
Recyclingpapier), die einer Ökologisierung des
Beschaffungswesens entgegenstanden, und nicht, wie man
vermuten könnte, technische oder finanzielle Probleme.
Auch der Wille der Beschaffer und Beschafferinnen,
Schritte in diese Richtung zu gehen, war in hohem Maße
vorhanden. Unsere Interventionen in die Magistrate zielte
daher gerade auf die Schaffung organisatorischer und
sozialer Voraussetzungen für die kontinuierliche
Ökologisierung des Beschaffungswesens der Kommunen ab.
Es wurden folgende Schritte gesetzt:
Wir haben Interviews mit den relevanten Akteuren und
Akteurinnen geführt, um die wesentlichen Barrieren zu
identifizieren und erste Lösungsvorschläge zu sammeln.
Durch Seminare und Workshops wurde einerseits Basiswissen
über die ökologische Bewertung von Produkten
vermittelt. Andererseits wurde durch die Entwicklung
konkreter Projektideen und die Konstituierung von
Projektgruppen ("Arbeitsgruppe Öko-Magistrat")
eine zumindest mittelfristig wirksame soziale Dynamik
zugunsten eines umweltfreundlichern Beschaffungswesens
ausgelöst. Durch die Nominierung von Verantwortlichen
für Fragen des umweltfreundlichen Beschaffungswesens
durch fast jede Magistratsabteilung konnte ein relativ
stabiles Netzwerk von Promotoren und Promotorinnen
geschaffen werden. Sie können unmittelbar auf Kritik
reagieren und sind daher Garant für ein hohes Maß an
Akzeptanz bei Produktumstellungen.
Mit der Forcierung des umweltfreundlichen
Beschaffungswesens ging regelmäßig eine deutliche
magistratsinterne Aufwertung der zuständigen Abteilung
(mit unterschiedlichen Bezeichnungen wie
"Beschaffungsamt", "Ökonomat",
"Zentraler Einkauf") einher. Manchmal wurden
diese Abteilungen sogar mit neuen Aufgaben, etwa der
Umweltberatung für Firmen und Institutionen betraut.
Diese Aufwertung führte wiederum zu höherer Akzeptanz
bei den Nutzern und Nutzerinnen der eingekauften Produkte
in den anderen Magistratsabteilungen.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für den
umweltfreundlichen Einkauf wurden durch Novellierungen
der kommunalen Vergabeordnungen und entsprechende
Erlässe der Magistratsdirektionen deutlich verbessert.
Diese novellierten Vergabeordnungen waren wiederum
Vorbild für das kürzlich in Kraft getretene
österreichische Vergabegesetz und die Vergabegesetze der
meisten Bundesländer.
Die Projekte in den Magistraten von Graz, Klagenfurt und
Linz erstreckten sich jeweils über zwei bis drei Jahre.
Sie führten dort zu einer Einkaufspolitik, die
ökologische Aspekte berücksichtigt. Diese neue
Beschaffungskultur fußt auf zumindest mittelfristig
stabilen sozialen Netzwerken, liegt quer zur formalen
Gliederung und läßt Hierarchien immer wieder außer
acht.
Kommunale Energie-
und Klimaschutzprogramme
Städte und Gemeinden
sind zentrale Akteure für die Umsetzung von Maßnahmen
zum Klimaschutz und zur Senkung des Energieverbrauchs.
Der überschaubare lokale Bezugsrahmen ermöglicht es der
Verwaltung und der Politik, gemeinsam mit der
Bevölkerung Aktivitäten zu setzen oder diese zumindest
zu unterstützen, die durch ordnungs- oder
fiskalpolitische Regelungen auf Bundesebene nicht
induzierbar sind. So können energiebewußtes Verhalten
und entsprechende Maßnahmen im eigenen Haushalt
(energieeffiziente Geräte und Beleuchtung,
Wärmedämmung, Solarkollektoren etc.) nur sehr bedingt
über den Energiepreis beeinflußt werden. Dies zeigt
sich nicht zuletzt daran, daß viele Maßnahmen, die
bereits bei derzeitigen Preisen wirtschaftlich wären,
nicht ergriffen werden.
Umso verblüffender ist die Beobachtung, daß ein großer
Teil früherer kommunaler Energiekonzepte kaum
handlungsrelevant wurde. Erfolg war hauptsächlich
Energieträgerausbauplanungen beschieden. Dazu gehört
etwa die Planung von Biomasse-Fernwärmenetzen, die ein
Gemeinderat selbst beschließen und umsetzen kann.
Maßnahmen, die eine aktive Beteiligung der Bevölkerung
erfordert hätten, wurden im Rahmen dieser Konzepte zwar
vorgeschlagen, von den Gemeinden jedoch äußerst selten
aufgegriffen.
Wir versuchen im Rahmen unserer Projekte zu kommunalen
Energie- und Klimaschutzkonzepten bzw. zum
Energiemanagement andere Wege zu gehen. Im Zentrum stehen
nicht mehr umfangreiche Bestandsaufnahmen oder
Maßnahmenpläne - die zweifellos nach wie vor vonnöten
sind, aber mit anderem Stellenwert -, sondern die
implementationsorientierte Ausarbeitung und exemplarische
Umsetzung von Programmen. Dies bedeutet zugleich eine
Schwerpunktverlagerung von theoretischer Optimierung des
Energieverbrauchs auf die Arbeit mit kommunalen Akteuren,
die gemeinsame Planung von Aktivitäten, Gestaltung von
organisatorischen Rahmenbedingungen etc. Ziel ist die
Einbeziehung der Bevölkerung sowie der Aufbau von
Netzwerken zwischen Gemeinden und energierelevanten
Organisationen. Zwei Beispiele aus dem Energie- und
Klimaschutzkonzept der 5.000-Einwohner-Gemeinde
Frohnleiten in der Steiermark sollen dies demonstrieren.
Bereits in einer sehr frühen Phase des Projekts haben
wir eine Zukunftswerkstatt "Energiewende
Frohnleiten" veranstaltet, die es der - allerdings
nur in geringer Zahl erschienenen - Bevölkerung
ermöglichte, sich konstruktiv in den weiteren
Energieplanungsprozeß einzubringen.
Partizipationsmöglichkeiten bieten auch die von den
örtlichen Schulen geplanten Projektwochen zum Thema
Energie, die über die Schüler und Schülerinnen auch
die Haushalte in Frohnleiten erreichen sollen.
Unterstützend wurden die lokalen Medien
(zweiwöchentliche Gemeindezeitschrift sowie eigenes
Kabelfernsehnetz) intensiv eingebunden.
Ein Beispiel für die Stärkung von Akteursnetzwerken und
die Veränderung organisatorischer Rahmenbedingungen ist
die Wärmedämm-Initiative, die wir für Frohnleiten
konzipiert und begleitet haben. Die energetische
Sanierung des Altgebäudebestandes stellt das größte
Potential für Energieeinsparungen in der Gemeinde dar,
bedarf jedoch der Mitwirkung der Gebäudebesitzer.
Zur Aktivierung der Bevölkerung wurde gemeinsam mit der
Gemeinde ein Servicepaket entwickelt. Es bietet Anreize
und organisatorische Innovationen, um die Barrieren zu
beseitigen, die Wärmedämmungen verhindern:
- Ein vergünstigter
Energiespar-Scheck, der gegen eine periodisch in
Frohnleiten stattfindende Energieberatung
eingelöst werden kann und Voraussetzung für
weitere Vergünstigungen ist.
- Die Gemeinde
fördert Dämmaßnahmen, die über die
vorgeschriebenen Standards hinausgehen.
- Energiesparkredit
der örtlichen Bank, dessen Raten in der Höhe
der prognostizierten Einsparungen festgelegt
werden.
- Vergünstigter
Einkauf von Dämmaterialien beim regionalen
Baustoffhandel.
- Informationsbroschüre
mit Standard-Dämmvarianten, Kosten etc.
Um die
Akteurskonstellationen zu stabilisieren, haben wir die
Elemente des Servicepakets gemeinsam mit Bürgermeister,
Verwaltungsmitarbeiterinnen, Energieberatungsstelle
Steiermark, örtlichem Gewerbe und dem
Landesenergiebeauftragten entwickelt. Die Gemeinde und
das Gewerbe konnten im Rahmen des Pilotprojekts stabile
Arbeitsbeziehungen zu den Landesstellen aufbauen und
sollen die Initiative nach Abschluß unseres Projektes
weiter tragen. Hier liegt einer der Angelpunkte unserer
Aktivitäten: gelingt es, hinreichend motivierte Personen
in der Gemeindeverwaltung zu finden, die die aufgebauten
Beziehungen weiterhin nutzen, oder fallen die
Aktivitäten der Trägheit, die der Gemeindebürokratie
inhärent ist, zum Opfer? Die Dämm-Initiative wurde erst
vor wenigen Monaten gestartet. Die ersten Reaktionen der
Bevölkerung im Rahmen einer Bürgerversammlung und das
große Interesse an den Energieberatungen lassen einen
positiven Effekt für die tatsächliche Umsetzung
erwarten. Genauere Ergebnisse wird eine Evaluation nach
dem ersten Jahr der Initiative liefern.
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