Museumsdinge im Gespräch - Sándor Békési, Peter Payer, Johannes Pressl, Verena Winwarter

Idee und Konzept
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Bekesi, Payer, Pressl, Winiwarter: Umweltgeschichte Ausstellen...
Chloë Paver: Ein Stück langweiliger als die Wehrmachtsausstellung, ...
Elisabeth von Dücker: Ein ausgestelltes Tabu - Ausstellung „Sexarbeit“
Roland Albrecht: Das Museum der Unerhörten Dinge
Werner Schweibenz: Das virtuelle Museum im Internet
Sabine Offe: „Cultural heritage“?
Renate Flagmeier: Das nomadische Werkbundarchiv
Gottfried Korff: Museumsdinge. Deponieren - Exponieren



Im Gespräch mit Sandor Bekesi, Peter Payer, Johannes Pressl, Verena Winiwarter:

Umweltgeschichte Ausstellen: Vom wissenschaftlichen Konzept zur Inszenierung. Die Donau als Beispiel.

Montag, 11. Oktober 2010, 18.00 Uhr
IFF | A-1070 Wien | Schottenfeldg. 29/6. Stock, SE 6


Moderation: Regina Wonisch
Veranstaltungsreihe von eXponat, IFF | Museologie und dem Zentrum für Umweltgeschichte (ZUG) am Institut für soziale Ökologie


I
m Auftrag des Niederösterreichischen Landesarchivs kuratierte ein interdisziplinäres Team am Zentrum für Umweltgeschichte (ZUG) in Ardagger die erste umwelthistorische Ausstellung in Österreich: "Umwelt Donau: Eine andere Geschichte", der niederösterreichische Beitrag zur länderübergreifenden Ausstellung "Donau - Fluch & Segen". Das nehmen Museologie und Umweltgeschichte an der IFF gemeinsam zum Anlass, um Ziele, Grenzen und Möglichkeiten der Vermittlung umwelthistorischer Inhalte in Ausstellungen und Museen auszuloten.

Die Ausstellung in Ardagger erzählt die Geschichte der Umwelt Donau als gemeinsame Geschichte von Natur und Gesellschaft. Sie zeigt, wie umfassend die Flusslandschaft während der letzten etwa 300 Jahre verwandelt wurde, welche Gewinner und welche Verlierer es in dieser Geschichte gab - sowohl unter verschiedenen gesellschaftlichen Interessensgruppen als auch in der Natur. In einer solch langfristigen, Natur- und Kulturwissenschaften integrierenden Sicht erscheinen auch aktuelle Projekte zum Hochwasserschutz, Kraftwerksbau oder für die Schifffahrt in einem neuen Licht. Unser gegenwärtiger Umgang mit dem Fluss ist der Versuch, auf unintendierte und langfristige Folgen von oft weit in der Vergangenheit zurückliegenden Eingriffen zu reagieren.

In der Podiumsdiskussion sollen die Umweltgeschichte der Donau und die aktuelle Ausstellung als Einstieg dienen, wissenschaftliche Konzepte der Umweltgeschichte und ihre öffentliche Darstellung zu diskutieren. Was sind dafür geeignete Narrative und gestalterische Formen? Wie können umwelthistorische Ausstellungen zu aktuellen Umweltdebatten beitragen? Sollen sie das überhaupt?

Weitere Informationen zur Ausstellung:

Auf der Website von "Donau- Fluch & Segen" unter http://donau-ausstellung.at/

und im zur Ausstellung erschienen Katalog:
V. Winiwarter, M. Schmid (Hg.), Umwelt Donau. Eine andere Geschichte (= Katalog zur Ausstellung des Niederösterreichischen Landesarchivs in Ardagger Markt, 5. Mai - 7. November 2010) (St. Pölten 2010)


 




Bilder der Veranstaltung:

   






Gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien | Wissenschafts- und Forschungsförderung

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