Museumsdinge im Gespräch - Gottfried Korff

Idee und Konzept
° Information | Programm 2006 | Programm 2005 | Programm 2004

 

Bekesi, Payer, Pressl, Winiwarter: Umweltgeschichte Ausstellen...
Chloë Paver: Ein Stück langweiliger als die Wehrmachtsausstellung, ...
Elisabeth von Dücker: Ein ausgestelltes Tabu - Ausstellung „Sexarbeit“
Roland Albrecht: Das Museum der Unerhörten Dinge
Werner Schweibenz: Das virtuelle Museum im Internet
Sabine Offe: „Cultural heritage“?
Renate Flagmeier: Das nomadische Werkbundarchiv
Gottfried Korff: Museumsdinge. Deponieren - Exponieren

Im Gespräch mit Gottfried Korff:

Museumsdinge. Deponieren - Exponieren.


6. Dezember 2002, 18.00 Uhr
Veranstaltet von AG theoretische & angewandte Museologie/IFF

Konzept: Roswitha Muttenthaler, Regina Wonisch;
Organisation: Prisca Olbrich, Herbert Posch


Anlass der Veranstaltung war das 2002 erschienene Buch von Gottfried Korff: Museumsdinge. deponieren - exponieren.
Es vereint Texte zur Geschichte und Theorie kulturhistorischer Museen und widmet sich zentralen Fragen des Ausstellens und des Sammelns. Fokus dabei ist das Medium Ausstellung.

Ausgangspunkt der Diskussion war die entscheidende Bedeutung der Auswahl von Exponaten für das Selbstverständnis von Museen. Das Gespräch fand mit Publikumsbeteiligung am IFF statt und bildete den Auftakt zur Veranstaltungsreihe "Museumsdinge im Gespräch".

Im Gespräch mit Gottfried Korff erörterten Roswitha Muttenthaler und Regina Wonisch Sammlungsstrategien und Ausstellungskonzepte und diskutierten ihre Auswirkung auf das Selbstverständnis von Museen. Themen der Auseinandersetzung waren weiters zahlreiche aktuelle Problemfelder der Museologie: Verlangen aktuelle Themenstellungen nach einem anderen Sammlungsbestand? Welche Bedeutung kommt dem authentischen Objekt angesichts der Herausforderung der Neuen Medien zu? Muss ein kulturhistorisches (Stadt)Museum einen Gang durch die Stadtgeschichte ermöglichen oder kann es auch stärker auf das Zeigen von Fragmenten und Vielstimmigkeiten kultureller Entwicklungen setzen?

Zur Person
Gottfried Korff: Museologe, Ausstellungsmacher, seit 1982 Professor für empirische Kulturwissenschaften an der Universität Tübingen, ab 1975 Landesmuseumsrat am Rheinischen Freilichtmuseum Kommern/Landesmuseum für Volkskunde. Neben der Hochschul- laufend Ausstellungstätigkeit: u.a. 1977-82 Generalsekretär der Preußen-Ausstellung Berlin, 1984 und 1987 "Berlin, Berlin", 1991/92 "13 Dinge", 1994 "Feuer und Flamme", 1998 "Mittendrin. Sachsen/Anhalt in der Geschichte", 1999/2000 "Sonne, Mond und Sterne". Mitglied der Sachverständigenkommission des Deutschen Historischen Museums.




Bilder der Veranstaltung:











http://www.iff.ac.at/museologie | aktivitäten > museumsdinge im gespräch > im gespräch mit korff