Museumsdinge im Gespräch - Renate Flagmeier

Idee und Konzept
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Chloë Paver: Ein Stück langweiliger als die Wehrmachtsausstellung, ...
Elisabeth von Dücker: Ein ausgestelltes Tabu - Ausstellung „Sexarbeit“
Roland Albrecht: Das Museum der Unerhörten Dinge
Werner Schweibenz: Das virtuelle Museum im Internet
Sabine Offe: „Cultural heritage“?
Renate Flagmeier: Das nomadische Werkbundarchiv
Gottfried Korff: Museumsdinge. Deponieren - Exponieren

Im Gespräch mit Renate Flagmeier:

Das nomadische Werkbundarchiv - Museum der Dinge.


Montag 28. Juni 2004, 19.00 Uhr
IFF | A-1070 Wien | Schottenfeldg. 29/4. Stock


Gesprächsführung: Roswitha Muttenthaler
Veranstaltungsreihe von eXponat und IFF | Museologie


Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge hat sich im Gegensatz zu vielen anderen Museen nicht der Repräsentation von Kultur und Geschichte verschrieben, sondern versucht, die Partizipation daran zu ermöglichen. Dieses museale Selbstverständnis gilt es im Sinne eines Labors und Experimentierfelds für Lernende zu kultivieren – und dies nicht nur in der Abgeschiedenheit des musealen Innenraums, sondern an einem öffentlichen Ort.
Das Museum befindet sich momentan mit seinem Dokumenten-Archiv, seiner Bibliothek, seinen Depots für die Objektsammlungen noch im Martin-Gropius-Bau, aber es hat seit Ende 2002 keine eigenen Ausstellungsräume, keine öffentliche Präsenz mehr und wird den bisherigen Standort ganz verlassen müssen.
Zur Erhaltung seiner Präsenz im öffentlichen Bewusstsein und im Kontext des eigenen Selbstverständnisses hat das Museum ab 2003 unter dem Titel "nomadisches Museum" Aktivitäten außerhalb des eigenen musealen Raums entwickelt, z.B. Gastinstallationen in anderen Museen und im Stadtraum wie z.B. kürzlich realisiert in Schaufenstern auf der Karl-Marx-Allee.
Mit diesen Aktionen wird ausgelotet, inwieweit sich ein Museum zum nomadisieren eignet, welchen festen Bezugsrahmen es braucht und inwieweit sich das "nomadische Museum" programmatisch von der Nutzung alternativer Ausstellungsfläche unterscheidet.
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Zur Person
Renate Flagmeier: Museologin und Ausstellungsmacherin, seit 1991 im Werkbund-Archiv - Museum der Dinge in Berlin tätig, seit 2001 Kuratorin der Objektsammlung museum der dinge, seit 1995 Veranstaltungen zu museumstheoretischen Themen, 2004 Kuratorin der Museums-Schaufenster zum Thema "Ladenhüter".
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Bilder der Veranstaltung:








Gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien | Wissenschafts- und Forschungsförderung

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