Lehrveranstaltung (AR, 2 st., WS 2002/03) Roswitha Muttenthaler, Herbert Posch Die Lehrveranstaltung setzte sich mit Museen und Ausstellungen als populären Medien der Wissensproduktion bzw. -vermittlung auseinander. Es sollte versucht werden, den medialen Charakter von Ausstellungen in den Blick zu nehmen, mit Hilfe museologischer und semiotischer Methoden. Die "Grammatiken des Ausstellens", die Aussagen produzierenden visuellen und textlichen Zeichensysteme, sollten erkennbar und analysierbar werden. Fragen der Gestaltung fanden hier ebenso Raum wie jene nach Ein- und Ausschluss der Ausstellungserzählungen. Es sollten Lesbarkeiten vorgestellt und weiterentwickelt werden, die das Medium Ausstellung als Erzählung begreifbar machen, als Kombination und Wechselwirkung von materiellen Objekten, Kunstwerken, Texten, Bildern, Filmen, Videos, Architektur, Raum, Licht, Inszenierungstechniken... Nach einführenden wöchentlichen Treffen mit Informationsinput in das Thema - mittels Texten, Geschichten, Filmen, Abbildungen von und über Museen und Ausstellungen - wurde die AG in zwei eintägigen Blöcken abgehalten, an denen die TeilnehmerInnen die von ihnen ausgearbeiteten Themen präsentierten und gemeinsam diskutierten. |