Lehre - "Die Studierenden der Universität Wien von 1938"

"Studierende 1938 - Forschung und Erinnerung"
"Was Ausstellungen erzählen"
Universitäre Erinnerungs- und Gedenkkultur im 20. und 21. Jh.
"Erinnerungs- und Gedenkkultur: Universität und Studierende"
"Forschungspraktikum: Ausstellung Studierende 1938"
"Ausstellungspraxis II | Vom Konzept bis zur Eroeffnung
"Ausstellungspraxis I | Vom Konzept bis zur Eroeffnung
Erinnerung - Gedenkkultur - Wissenstransfers | Ausstellungskonzepte
Wissen wirksam machen 2
Repraesentation von Gender im Museum
Wissen wirksam machen 1
Mining the museum - Museum und Intervention
Rhetorik des Ausstellens
Formierende Blicke?
Gesten des Zeigens | Museum und Ausstellung
Ausstellungstypologien - Repräsentation, Analyse, Gestaltung
Museums- und Ausstellungsgestaltung

stud1938.jpg - 55757 Bytes


Die Studierenden der Universität Wien von 1938 - Ein Forschungspraktikum


Lehrveranstaltung (FP, 2st., SS 2008), IFF | Wien
Nr. @@@.2996 (Uni Wien)
Mag. Dr. Gert DRESSEL | Doz. Dr. Doris INGRISCH | Mag. Herbert POSCH


Zeit: Freitag 09:00-13:00 c.t. teilweise geblockt
Beginn: 7. März 2008
Ort: IFF, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 29, 3. Stock

Wir verfolgen in diesem Forschungspraktikum folgende Zielsetzungen:

- Einblick in ein projektorientierte wissenschaftliche Arbeit (Forschungsprojekte) an einem konkreten Beispiel zum Thema "Studierende von 1938" (Ablauf Forschungsprojekt, Projektfinanzierung und Projektorganisation "von der Idee über die Antragstellung zur Realisierung und Vermittlung", Forschungsprozesse, …)
- Einstieg in das Thema "Studierende von 1938 - Verblieben und Vertriebene"
- Theoretische Inputs und praktische Erprobung wissenschaftlicher Methoden: Quellenarbeit, quantitative Methoden (arbeit mit historischen Massenquellen), qualitative Methoden (Oral History)
- Umsetzungsformen wissenschaftlicher Ergebnisse wie z.B. Bücher, Tagungen, Ausstellungen, Hörfunkfeatures, …

Inhaltlich geht es um eine Auseinandersetzung mit den Studierenden der Universität Wien, die 1938 aus rassischen und/oder anderen Gründen in der Zeit des Nationalsozialismus vertrieben worden sind und ihre weiteren (Bildungs-)Biografien. Das Forschungspraktikum verbindet diese inhaltlichen Schwerpunkte mit methodischen und praktischen Forschungs- und Umsetzungsaufgaben. Unter Betreuung der Lehrenden soll sowohl ein Einstieg in die Rahmenbedingungen und Abläufe von projektorientierter wissenschaftlicher Arbeit (Forschungsprojekt) gegeben werden, klassische historische Quellenarbeit, quantitative und qualitative Methoden sollen vorgestellt und praktisch angewandt werden (Recherche in Archiven, Arbeiten mit Interviews und historischen Massenquellen) sowie eigenständige Konzepte für wirksame Umsetzungen entwickelt werden (Ausstellungen/Interventionen etc.) Die Lehrveranstaltung wird in 6 Halbtagesblöcken durchgeführt werden.

Literatur:
Herbert POSCH, Doris INGRISCH, Gert DRESSEL, "Anschluß" und Ausschluss. Die vertrieben und verbliebenen Studierenden der Universität Wien 1938, Münster u. Wien 2008.

Information und Anmeldung:
Mag. Herbert Posch, herbert.posch@univie.ac.at, fon 522 4000-305



3 Zweistundenprojekte:
> Aus dem Produktionsprozess:
Viel Material und nur zwei Stunden Zeit - Vom Konzept zur Realisierung
> Projektgruppe "Schnitt und Bruch | Fotoselbstreflexionen"
> Projektgruppe "Lebenswege"
> Projektgruppe "Historisches Propädeutikum: Studentische Identitäten Gestern und Heute"


Download:
> Aufgabenstellung zum dies academicus am 12. März 2009
> Aufgabenstellung anhand Lektüre 600-Jahr Feier Universität Wien 1965, Alternative für alle, die terminlich verhindert sind


Hinweise auf interessante Veranstaltungen zum Thema der Lehrveranstaltung:
> 27. Mai 2008, 12 Uhr s.t. Götz Aly (Berlin): Ein Schriftdenkmal für die ermordeten europäischen Juden. Bemerkungen zu einer Quellenedition, INTERAKTIONENVortrag Inst.f.Zeitgesch, Unicampus, SR 1
> 7. Mai 2008, 18 Uhr[3,2 MB] Im Mai 1943 wurde das Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien im Zuge der NS-Wissenschaftspolitik als "Zentralinstitut für Theaterwissenschaft" gegründet. Aus diesem Anlass richtet das Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft folgende Veranstaltungen aus:
7. Mai 2008, 18 Uhr, Eröffnung der Ausstellung "Wissenschaft nach der Mode" - Die Gründung des Zentralinstituts für Theaterwissenschaft an der Universität Wien 1943, Institut für Theaterwissenschaft, Wien 1., Hofburg, Batthyanystiege (7. Mai - 30. September 2008)
Podiumsdiskussion NS-Aufarbeitung an der Wiener Universität am Beispiel der Theaterwissenschaft, Auditorium Maximum der Universität Wien, 7. Mai 2008, 19.30
Fachhistorische Tagung: "Theater/Wissenschaft im 20. Jahrhundert. Politik, Wissenschaft und Praxis szenischer Vorgänge im deutschsprachigen Raum." Nordbuffet, Rathaus Wien, und Eroica-Saal des Österreichischen Theatermuseums, Zeit: 8. Mai 2008 bis 10. Mai 2008, jeweils ab 9.00
> 24. April 2008, 12 Uhr s.t. Stephen Beller (Washington D.C.): Antisemitismus – Neue Perspektiven, INTERAKTIONENVortrag Inst.f.Zeitgesch, Unicampus, SR 1
> 18. April 2008, 14 Uhr Projektauftakt "Rochaden – Systemerhalter, Überläufer und Verstoßene" Kurzpräsentation und Diskussion zu offenen Fragen über die Wiener Völkerkunde während der Zeit des Nationalsozialismus, Inst. f. Kultur- & Sozialanthrolpologie, NIG, 4. Stock, Sitzungszimmer
> 10. März 2008, 19 uhr Gedenken - Podiumsdiskussion im depot [77kB]
> 10.-13. März 2008 Medizin Uni Wien, Ausstellung "Entlassen" [77kB]
> 12. März 2008, 18:30 uhr Uni Wien und "Anschluß" - Buchpräsentation und Vortrag Walter Sokel
> 13. März 2008, 11uhr Medizin Uni Wien, Denkmalseröffnung und Gedenkfeier [188kb]
> 25. März 2008, 19 uhr Ausstellungseröffnung "Bibliotheken der Uni Wien im NS, UB [1,3MB]
> 26.-27 März 2008 Tagung "Bibliotheken der Uni Wien im NS, UB [87kB]














http://www.iff.ac.at/museologie | aktivitaeten > lehre > uni1938