Lehre - "Ausstellungspraxis I - Vom Konzept zur Eröffnung"

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"Was Ausstellungen erzählen"
Universitäre Erinnerungs- und Gedenkkultur im 20. und 21. Jh.
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Gesten des Zeigens | Museum und Ausstellung
Ausstellungstypologien - Repräsentation, Analyse, Gestaltung
Museums- und Ausstellungsgestaltung



Ausstellungspraxis I - Vom Konzept zur Eröffnung


Lehrveranstaltung (SE, 2st., SS 2007), IFF | Wien
Nr. @ (Uni Wien), Nr. @ (Uni Klagenfurt)
Dr. Roswitha MUTTENTHALER, Mag. Regina WONISCH (IFF | Museologie)


Zeit: Donnerstag 10:00-12:00 c.t. teilweise geblockt
Beginn: 8. März 2007
Termine: 08.03.: 10-12 | 15.03.: 10-14 | 22.03.: 10-14 | 29.03.: 10-12 | 19.04.: 10-16 | 10.05.: 10-16 | 14.06.: 10-14 | 21.06.: 10-16
Ort: IFF, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 29, 6. Stock (bzw. in Ausstellungen)

Anmeldung und Information: Persönliche Anmeldung erforderlich unter regina.wonisch@univie.ac.at, begrenzte TeilnehmerInnenzahl

Ausstellungen sind ein Teil der kulturellen Praktiken, in denen sich Repräsentationsbedürfnisse unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen manifestieren. Sie sind Orte von hohem Prestige, so dass die Auseinandersetzung mit Inhalten und Formen der Repräsentationen von besonderer gesellschaftlicher Relevanz ist. Gleichzeitig erheben Ausstellungen den Anspruch populäre Orte der Wissensvermittlung zu sein. Nicht zuletzt dieses Spannungsfeld ist es, das Ausstellungen für die kulturwissenschaftliche Auseinandersetzung interessant macht.

Im Blickpunkt der Lehrveranstaltung steht die Frage nach den Praktiken, wie Ausstellungen als sinnliche Erfahrungsräume, als populäre Formen der Wissensvermittlung, als Orte der Repräsentation und Identitätskonstruktionen konstituiert werden. Ausstellungen sind ein spezifisches Medium, das im Zusammenspiel von visuellen und sprachlichen Zeichensystemen in einem Raum entsteht. Diese komplexe Struktur, in der Raum, Objekte, Bilder, Medien, Texte und Präsentationsmittel auf besondere Weise verwoben sind, wird nicht nur anhand exemplarischer Ausstellungen analysiert, die TeilnehmerInnen erhalten auch die Möglichkeit, den Umgang mit dem Medium selbst zu erproben.

In Gruppenarbeit soll eine Ausstellung im Museum für Unterhaltungskunst im 2. Wiener Gemeindebezirk konzipiert und in der Folge auch dort umgesetzt werden. Dies macht eine Aufteilung der Lehrveranstaltung auf zwei Semester notwendig. Im ersten Semester soll nicht nur ein Ausstellungskonzept entwickelt, sondern auch eine Objekt- und Bildauswahl getroffen werden. Ergebnis der Lehrveranstaltung soll ein Ausstellungsdrehbuch sein, in dem die inhaltlichen Aussagen mit konkreten Exponat-Vorschlägen verknüpft sind. Im darauf folgenden Wintersemester 2007/08 dienen diese Drehbücher als Grundlage für die Realisierung der Ausstellung. Die Teilnahme an der Lehrveranstaltung im Wintersemester ist erwünscht, aber nicht verpflichtend. Das Museum für Unterhaltungskunst stellt nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch seine Sammlungsbestände für die Ausstellung zur Verfügung.

Durch Vortrag, gemeinsame Textlektüre und anwendungsorientierte Workshops wird in Ausstellungstheorie und -praxis eingeführt. Auf dieser Basis sollen die TeilnehmerInnen - betreut von den Lehrenden - in Gruppenarbeit ein Ausstellungskonzept, das sich im Museum für Unterhaltungskunst realisieren lässt, erarbeiten.


Information und Anmeldung:
Mag. Regina Wonisch, regina.wonisch@univie.ac.at

















http://www.iff.ac.at/museologie | aktivitaeten > lehre > praxis_I