Ausstellungen - Sonstige Ausstellungsmitarbeit

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Bruno Kreisky. Seine Zeit und mehr.
Lichtspiele

Licht-Spiele. Neubauer Kinos gestern und heute


19. Mai - 17. Oktober 1992, Bezirksmuseum Neubau, Wien

Konzeption und Realisation: Robert Gokl, Hans-Christian Heintschel, Peter Payer, Susanne Rolinek, Manfred Rosenberger, Veronika Schallhart, Gabriele Schuster, Werner M. Schwarz, Regina Wonisch, Beatrix Zobl
Projektträger: Bezirksmuseum Neubau

Das Ausstellungsprojekt wurde im Rahmen des Fakultätslehrgangs für Museums- und Ausstellungsdidaktik der Universität Wien realisiert.

Lichtspiele: Dieser für den Film verwendete Ausdruck wurde später auf das Kino als Ort der Lichtspiel-Vorführung übertragen und umreißt ein zentrales Charakteristikum des Kinos: den aufwendig-beeindruckenden Einsatz des Medium Licht. Ziel der Ausstellung war es, das Kino-Erlebnis als vor allem in den Anfangsjahren außergewöhnliches, ja sensationelles "Licht-Spiel" darzustellen: vom grellen Licht und den bunten Plakaten der Kinofassade und des Foyers bis zum dunklen Kinosaal, der Befürchtungen und Wünsche weckte.

Diese beiden extrem kontrastierenden Seiten des Kinos wurden in der Ausstellung durch einen hellen und einen dunklen Raum thematisiert. Eingangs wurde die spezifische Außenwirkung der Kinoarchitektur mit den bunten Reklamen und Foyers veranschaulicht und über die historischen und politischen Rahmenbedingungen der Kinos im Neubau informiert. Den zweiten Abschnitt bildete ein inszenierter Kinovorführraum, wo eine Dia-Schau unterlegt mit Stummfilmmusik das Kino als gesellschaftlichen Ort thematisierte. Im letzten Raum - sozusagen nach Verlassen des Kinos - wurden die BesucherInnen mit den Konkurrenzmedien Fernsehen und Video konfrontiert. Vor flimmernden Bildschirmen konnten Interviews zur gegenwärtigen Situation der Kinos abgerufen werden.
Zur Ausstellung wurde eine Begleitbroschüre erstellt.